Aus dem ergänzenden Recherchebericht ausgewählt und mit den Originalseiten abgeglichen. Die Auswahl verbindet gesellschaftliche Kritik mit empirischen Befunden und institutionellen Empfehlungen.
Zivilgesellschaftlicher Forschungsbericht
Artificial Power: 2025 Landscape Report
Kate Brennan, Amba Kak und Sarah Myers West · AI Now Institute
3. Juni 2025
Der Bericht untersucht, wie die breite Einführung von KI die wirtschaftliche und politische Stellung großer Technologieunternehmen stärkt. Er verbindet die Analyse von Infrastruktur und Märkten mit Vorschlägen für öffentliche und demokratische Einflussnahme. [7]
Kritischer Fokus: Machtkonzentration, gesellschaftliche Handlungsspielräume und alternative Entwicklungspfade.
Vollständiger Bericht und Zusammenfassung frei zugänglich.
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Technologiephilosophischer Debattenbeitrag · Buch
KI und der neue Faschismus
Rainer Mühlhoff
Erstausgabe 2025; erweiterte Neuauflage Juni 2026
Mühlhoff untersucht Verbindungen zwischen KI-Industrie, politischen Machtansprüchen und autoritären Strömungen. Seine Argumentation richtet den Blick auf gegenwärtige gesellschaftliche Schäden und auf Zukunftserzählungen, die diese aus seiner Sicht verdecken. [8]
Kritischer Fokus: politische Ideologien und das Verhältnis von Technologieunternehmen und autoritärer Politik. Als Position des Autors eingeordnet.
Autoreninformation frei lesbar; das Buch ist eine Kaufausgabe. Kurzbeschreibung nach der Autoreninformation, keine Volltextauswertung.
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Institutionelle Presseinformation zu einer empirischen Untersuchung
KI bisher kein Jobkiller, aber Berufseinsteiger zunehmend betroffen
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
13. Oktober 2026
Das IAB berichtet bislang keinen allgemeinen Beschäftigungseinbruch in stark KI-betroffenen Berufen. Bei jungen Beschäftigten zeigt sich ein zunehmend negativer, insgesamt jedoch statistisch nicht signifikanter Zusammenhang; die schwache Konjunktur spielt eine größere Rolle. [9]
Kritischer Fokus: ungleiche Folgen beim Berufseinstieg. Die Befunde sind keine pauschale Entwarnung und kein Nachweis, dass KI allein Beschäftigungsverluste verursacht.
Presseinformation frei lesbar; sie verlinkt die zugehörige Untersuchung im IAB-Forum.
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Institutioneller Fachbeitrag zu einer Umweltstudie
KI-Boom: Tech-Konzerne könnten Emissionen ins Ausland verlagern
Umweltbundesamt (UBA)
18. Juni 2025
Das UBA beschreibt das Risiko, dass energieintensive KI-Berechnungen in Regionen mit weniger strenger Klimapolitik stattfinden. Das aktuell untersuchte Ausmaß von Carbon Leakage wird als moderat eingeschätzt; mit wachsendem Kostendruck könnten die Anreize steigen. [10]
Kritischer Fokus: Standortentscheidungen, importierte Emissionen und die Klimawirkung grenzüberschreitender Rechenleistungen.
Fachbeitrag frei lesbar; die zugrunde liegende Studie ist dort verlinkt.
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Zivilgesellschaftliche Stellungnahme · Pressemitteilung
Umsetzung der KI-Verordnung: AlgorithmWatch fordert mehr Unabhängigkeit bei Aufsicht und verpflichtendes Transparenzregister
AlgorithmWatch
23. März 2026
AlgorithmWatch kritisiert den zum Veröffentlichungszeitpunkt diskutierten deutschen Gesetzentwurf. Gefordert werden eine unabhängigere Aufsicht über sensible KI-Anwendungen, ein verbindliches Transparenzregister und eine stärkere Einbindung gesellschaftlicher Expertise. [11]
Kritischer Fokus: demokratische Kontrolle und Nachvollziehbarkeit staatlichen KI-Einsatzes. Die Forderungen dokumentieren eine datierte Position, nicht den aktuellen Rechtsstand.
Stellungnahme frei lesbar; das vollständige Anhörungsstatement ist verlinkt.
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Wissenschaftspolitische Empfehlungen
Intellektuelle Souveränität: Empfehlungen für die Hochschulbildung in Zeiten von generativer KI
Wissenschaftsrat
Juli 2026 · Drs. 3319-26
Der Wissenschaftsrat beschreibt die Integration generativer KI als Bildungsaufgabe mit sozialen, ethischen und erkenntnisbezogenen Folgen. Intellektuelle Souveränität dient dabei als Leitidee für selbstständige Urteilsbildung im Umgang mit KI. [12]
Kritischer Fokus: menschliche Bildung und die Fähigkeit, Wissen und KI-Ergebnisse eigenständig zu beurteilen.
Empfehlungen als PDF frei zugänglich; 113 Seiten.
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Whitepaper zur wissenschaftlichen Qualitätssicherung
Künstliche Intelligenz in der wissenschaftlichen Begutachtung. Position und Perspektiven der DFG
Ad-hoc-Arbeitsgruppe des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu Themen des Digitalen Wandels
12. März 2026
Das Whitepaper erläutert die Position der DFG zu unterstützender KI-Nutzung in der wissenschaftlichen Begutachtung. Im Mittelpunkt stehen Vertraulichkeit, Offenlegung, kritische Qualitätsprüfung und die fortbestehende Verantwortung der Gutachterinnen und Gutachter. [13]
Kritischer Fokus: Automatisierungsbias, Nachvollziehbarkeit und Grenzen der Delegation wissenschaftlicher Beurteilung.
Whitepaper frei zugänglich; ergänzende Informationen und Leitlinie auf dfg.de/ki.
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