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KI verstehen Risiken steuern Verantwortung übernehmen
Lernformate zur KI-Kompetenz
KI-Lernformate für das Gesundheitswesen

Lernformate zur Entwicklung von KI-Kompetenz

Für Krankenhaus, Pflege, HomeCare und Sanitätshaus: vendor-unabhängig, aus Betreiber-Perspektive gedacht und auf die Orientierung von Mitarbeitenden ausgerichtet.

Im Mittelpunkt stehen praxisorientierte Lernmodule, die darauf ausgerichtet sind, KI strukturiert und wirksam in Organisationen des deutschen Gesundheits- und Sozialwesens zu verankern.

Betreiber Verantwortung zuerst Adressiert werden Verantwortungsträger von QMB über PDL bis IT-Leitung.
Basic & Premium Skalierbarer Einstieg Vom strukturierten KI-Einstieg bis Governance, FMEA und Vendor-Evaluation.
30 Jahre Praxis Erfahrungswissen als Basis Praxiswissen aus dem deutschen Gesundheits- und Sozialwesen statt Tool-Euphorie.
Auch auf Englisch Für internationale Teams Ideal für migrantische Pflegekräfte, internationale Mitarbeitende und mehrsprachige Organisationen.
Warum diese Seite?

Warum KI-Kompetenz nicht mit Tool-Nutzung verwechselt werden darf

LLMs erschließen Domänenverbindungen, unterscheiden aber nicht zuverlässig zwischen plausibel und wahr. KI-Outputs zu beurteilen, setzt eigenes Wissen voraus. Erfahrungswissen lässt sich nicht prompten – genau deshalb steht hier nicht die Tool-Bedienung, sondern der Aufbau von Urteilskompetenz im Mittelpunkt.

💡

Faktenwissen ist abrufbar

Was abrufbar ist, ersetzt noch keine fachliche Einordnung.

⚠️

Kein Wissen, kein Urteil

Ohne Basiswissen entsteht unkritische Abhängigkeit von KI-Outputs.

🔬

Praxis bleibt unersetzlich

Erfahrungswissen entsteht im Alltag, nicht durch Prompts.

🎯

KI ist Werkzeug

Diese Module stärken die Kompetenz, KI sinnvoll und begrenzt einzusetzen.

Zielgruppen

Für wen die Lernformate gedacht sind

Die Formate adressieren Betreiber und Verantwortungsträger, die KI nicht nur testen, sondern strukturiert in Prozesse, Verantwortlichkeiten und Qualifikationsprofile integrieren wollen.

Krankenhaus

Für Kliniken und Träger

Geeignet für QMB, IT-Leitung, Pflegedienstleitungen, Stabsstellen, Projektverantwortliche und operative Führungskräfte.

Pflege & HomeCare

Für Versorgung und Nachsorge

Relevant für Einrichtungen, die KI mit Datenschutz, Verantwortung und Alltagstauglichkeit verbinden müssen.

Sanitätshaus

Für regulierte Praxisumgebungen

Besonders dort sinnvoll, wo Produktnähe, Dokumentation, Risikobewertung und Anbieterprüfung zusammenkommen.

Basic-Module
€ 25,-- pro Monat

Alle Grundlagen

Die Basic-Module schaffen ein gemeinsames Verständnis von KI, Betreiberpflichten, Tool-Einordnung und Datenschutz im Organisationsalltag.

B1 · Was ist KI? – Sektorperspektive

  • KI vs. klassische Software
  • Beispiele aus Pflege und Krankenhaus
  • Welche Systeme laufen bei uns?

B2 · EU AI Act – Grundlagen für Betreiber

  • Risikopyramide
  • Annex III: Hochrisiko Gesundheit
  • Art. 26 Betreiber-Pflichten

B3 · KI-Tools erkennen & einordnen

  • Ampel-Schema
  • ChatGPT & Co. im Klinikalltag
  • Erste Fragen an den Anbieter

B4 · Datenschutz & DSGVO im KI-Kontext

  • Art. 9 DSGVO
  • Auftragsverarbeitung
  • § 203 StGB & KI-Tools
Premium-Module
€ 50,-- pro Monat

Vertiefte Inhalte für Steuerung, Bewertung und Umsetzung

Premium richtet sich an Einrichtungen, die KI nicht nur verstehen, sondern organisatorisch steuern, beschaffen, bewerten und überwachen wollen.

P1 · Hochrisiko-KI im Gesundheitssektor

  • Annex III mit Fallbeispielen
  • MDR/IVDR & SaMD
  • FMEA: RPZ & Schutzmaßnahmen

P2 · KI-Beschaffung & Vendor-Evaluation

  • 15 Pflichtfragen
  • Cochrane vs. Marketingclaims
  • Vertragsklauseln & Red Flags

P3 · KI-Governance & interne Steuerung

  • Risikomanagement
  • Verantwortungsmatrix
  • Monitoring-Pflichten nach Art. 26

P4–P6 · Generative KI & Use Cases

  • LLMs im Klinikalltag
  • FMEA-Bewertung
  • Zertifikat nach Art. 4

Englische Versionen

Alle Lernformate – Basic wie Premium – sind vollständig auch in Englisch verfügbar.

Mehrsprachige Einsatzfähigkeit

Besonders geeignet für internationale Teams, migrantische Pflegekräfte und Organisationen mit mehrsprachiger Belegschaft.

Fragen und Antworten zum Projekt

Der FAQ-Bereich bündelt Zielsetzung, Zielgruppen, Kostenlogik, technische Umsetzung, Mehrsprachigkeit und den gesellschaftlichen Nutzen der Lernformate.

Das Projekt
Was ist das Ziel des Projekts?

Das Projekt entwickelt offene KI-Lern- und Kompetenzformate für Fachkräfte im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen. Ziel ist es, Pflegekräften, Sozialarbeiter*innen und Verwaltungsmitarbeitenden das nötige Wissen zu vermitteln, um KI-gestützte Systeme in ihrem Berufsalltag kritisch zu bewerten, rechtssicher einzusetzen und die eigene Handlungskompetenz nach EU AI Act zu sichern.

Das Projekt ist explizit vendor-unabhängig: Es gibt keine Produktwerbung, keine Interessenkonflikte mit KI-Anbietern – nur fundierte, praxisnahe Kompetenzvermittlung.
Was unterscheidet dieses Projekt von bestehenden KI-Schulungen?

Die meisten KI-Schulungsangebote richten sich an IT-Abteilungen, Unternehmensmanagement oder technisch versierte Zielgruppen. Viele stammen zudem von Anbietern, die selbst KI-Produkte verkaufen.

Hier ist das anders:

  • Sektorspezifische Inhalte für Pflege, Soziales und Gesundheit
  • Regulatorischer Fokus auf EU AI Act, MDR und DSGVO in der Berufsrealität
  • Keine Vendor-Bindung, kein Produktmarketing
  • Offene, einbettbare HTML-Module ohne Cloud-Abhängigkeit
  • Über 30 Jahre Sektorerfahrung des Projektträgers
Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt wird von Thomas Bade betrieben, einem vendor-unabhängigen KI-Compliance-Berater und Coach mit Sitz in Eichstätt, Bayern.
Mit über 30 Jahren Erfahrung im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen berät er Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Kommunen zu EU AI Act, MDR/IVDR-Schnittstellen und KI-Governance.

Thomas Bade arbeitet ausschließlich für Institutionen, die KI evaluieren – nicht für KI-Anbieter. Das ist eine bewusste und im Markt seltene Positionierung.

„Mein Wissen und meine Erfahrung lassen sich nicht prompten.“
Zur Person Thomas Bade
Zielgruppen
Für wen sind die Lernformate gedacht?

Die Lernmodule richten sich an Fachkräfte, die im Alltag mit KI-gestützten Systemen arbeiten oder bald arbeiten werden – aber keinen technischen Hintergrund haben:

  • Pflegefachkräfte und Pflegehelfer*innen
  • Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen
  • Verwaltungsmitarbeitende in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
  • Mitarbeitende in Jobcentern, Sozial- und Jugendämtern
  • Betriebsräte und Personalräte in sozialen Einrichtungen
  • Datenschutzbeauftragte und Qualitätsmanager*innen

Besonders wichtig ist das Angebot für kleine und mittlere Träger ohne eigene IT- oder Compliance-Abteilung.

Müssen Teilnehmende technisches Vorwissen mitbringen?

Nein. Die Module sind ausdrücklich für Fachkräfte ohne technischen Hintergrund konzipiert. Technisches Grundverständnis wird aufgebaut – nicht vorausgesetzt. Der Fokus liegt auf Risikobewusstsein, Kritikfähigkeit und konkreten Compliance-Handlungskompetenzen im Berufsalltag.

Kosten & Finanzierung
Was kosten die Lernformate?
Zugangsmodell Preis Leistung
Einzelperson / Fachkraft 25 € / Monat Alle Basismodule
Einrichtung / Team 50 € / Monat Erweiterter Zugang, Teamfunktionen

Die Preise sind bewusst weit unterhalb marktüblicher E-Learning-Abonnements im Gesundheitssektor angesetzt.

Kann ich die Kosten fördern lassen oder über den Arbeitgeber abrechnen?

Ja – in vielen Fällen können die Kosten vollständig refinanziert werden. Folgende Wege stehen zur Verfügung:

  • Bildungsgutschein der Arbeitsagentur (§ 81 SGB III): Für anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen. Eine AZAV-Zertifizierung der Module wird angestrebt.
  • Arbeitgeberfinanzierte Weiterbildung (§ 82 SGB III): Einrichtungen können mit Unterstützung der BA bis zu 50 % der Kosten erstattet bekommen.
  • Länderprogramme: Bayern, NRW, Baden-Württemberg und andere Länder fördern digitale Weiterbildung in sozialen Berufen.
  • Betriebliche Weiterbildungsbudgets: Die Modulgebühren sind als Schulungskosten nach EU AI Act abrechenbar.
  • ESF+ und EU4Health: Für Träger und Einrichtungen als europäische Kofinanzierung nutzbar.
Für die einzelne Fachkraft bedeutet das: 25 Euro pro Monat sind in vielen Beschäftigungssituationen vollständig refinanzierbar – ohne Eigenkosten.
Technik & Zugang
Welche technischen Voraussetzungen gibt es?

Die Module sind als HTML5-Anwendungen entwickelt und laufen im Browser – ohne Installation, ohne App-Download. Sie sind:

  • DSGVO-konform gehostet, ohne externe Tracker
  • Einbettbar in WordPress (Shortcode oder iFrame)
  • Kompatibel mit Moodle und gängigen LMS
  • Zugänglich auf Desktop, Tablet und Smartphone

Einrichtungen, die die Module in ihr eigenes Intranet oder LMS integrieren möchten, erhalten auf Anfrage Unterstützung.

Sind die Module barrierefrei zugänglich?

Ja, Barrierefreiheit ist ein explizites Entwicklungsziel. Alle Module erhalten Audiodateien, sind mit Screenreadern kompatibel und orientieren sich an den WCAG-2.1-Richtlinien. PDF-Exports für Offline-Nutzung sind in Vorbereitung.

Sprachen & internationaler Transfer
In welchen Sprachen sind die Module verfügbar?

Die Grundversion aller Lern- und Kompetenzformate ist auf Deutsch und Englisch verfügbar. Gemeinsam mit Projektpartnern werden weitere Sprachen erschlossen:

DeutschBasis ✓
EnglischBasis ✓
RumänischStufe 2
PolnischStufe 2
TürkischStufe 2
ArabischStufe 3
VietnamesischStufe 3
PhilippinischStufe 3

Hintergrund: Rund 18 % der Pflegekräfte und 15,6 % der berufstätigen Ärzt*innen in Deutschland haben ihre Qualifikation im Ausland erworben. Deutschsprachige Angebote allein erreichen diese Zielgruppen nicht ausreichend.

Ist das Projekt auf andere Sektoren übertragbar?

Ja. Das modulare Konzept lässt sich auf weitere Bereiche übertragen:

  • Bildung und Schulsozialarbeit
  • Frühkindliche Förderung und Jugendhilfe
  • Justizvollzug und Wohnungslosenhilfe
  • Kommunale Verwaltung und Stadtentwicklung
  • Demografieberatung für Kommunen (§ 71 SGB XII)

Die geplante Creative-Commons-Lizenzierung der Basismodule ermöglicht es Wohlfahrtsverbänden, Hochschulen und Partnerorganisationen in anderen EU-Ländern, die Module eigenständig zu übernehmen – ohne Lizenzkosten, ohne Vendor-Abhängigkeit.

Erasmus+ EU4Health Creative Commons Wohlfahrtsverbände Hochschulen
Gesellschaft & Partnerschaft
Was ist der gesellschaftliche Mehrwert des Projekts?

Das Projekt adressiert eine strukturelle Gerechtigkeitslücke im KI-Zeitalter: Während Großunternehmen eigene KI-Ethics-Teams und Compliance-Abteilungen aufbauen, stehen Beschäftigte in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft oft unvorbereitet dem Einsatz kommerzieller KI-Systeme gegenüber.

Digitale Souveränität ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Wer in der Pflege oder Sozialarbeit tätig ist, trägt Verantwortung für vulnerable Gruppen – KI-Kompetenz ist hier keine Option, sondern Voraussetzung ethisch vertretbaren Handelns.

Die offene, nicht-kommerzielle Bereitstellung der Lernformate ist ein bewusster Beitrag zur Civic-Tech-Idee: Gemeinwohl vor Verwertungsinteressen.
Wie kann ich das Projekt unterstützen oder Partner werden?

Das Projekt sucht Partner für die Weiterentwicklung und Verbreitung der Module – insbesondere für die mehrsprachige Erweiterung und die sektorale Anpassung.

Möglichkeiten der Zusammenarbeit:

  • Wohlfahrtsverbände und Träger als Kooperationspartner für Pilotprojekte
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften
  • Migrationsorganisationen für herkunftssprachliche Versionen
  • Berufsverbände für inhaltliche Qualitätssicherung
Let's talk zum Kennenlernen