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KI verstehen Risiken steuern Verantwortung übernehmen
Lernformate zur KI-Kompetenz

Lernformate zur Entwicklung von KI-Kompetenz

Die Lernformate richten sich an Krankenhaus, Pflege, HomeCare, Sanitätshaus und kommunale Verwaltungen. Sie schaffen Orientierung in einem Feld, das für viele Einrichtungen strategisch wichtig, im Alltag aber oft noch unklar ist. Vendor-unabhängig, aus der Perspektive von Betreiberorganisationen entwickelt und konsequent auf die Qualifizierung von Mitarbeitenden ausgerichtet.

Im Fokus stehen praxisnahe Module, mit denen Einrichtungen KI verstehen, bewerten und Schritt für Schritt wirksam in ihre Abläufe integrieren können – nicht als Technikversprechen, sondern als verantwortungsvoll gestaltete Organisationsaufgabe.

Alle Lernformate sind über jeden Browser aufrufbar und funktionieren ohne App oder Download. Jedes Modul ist ein eigenständiges, browserbasiertes Lernwerkzeug – mit Folien, Audio, Checklisten und exportierbaren Ergebnissen.

  • Folienpräsentation: 8–12 Lernfolien pro Modul, navigierbar per Button, optimiert für mobile Geräte.
  • Audio-Erklärung: Jede Folie hat eine eingesprochene Erläuterung – hören statt nur lesen.
  • Interaktive Checklisten: Prüfkriterien direkt im Browser abhaken, Ergebnisse als PDF, Word oder CSV exportieren.
  • Export & Nachweis: Teilnahmebestätigung als PDF – dokumentationsfähig gemäß EU AI Act Art. 4.
  • Aufbau eines Lern-Moduls:
    1. Einführungstext und Lernziel
    2. Navigierbare Folien
    3. Audio pro Folie
    4. Wissenscheck oder Checkliste
    5. Export und Zertifikat
  • Verfügbar ab Juni 2026.
Betreiber Verantwortung zuerst Adressiert werden Verantwortungsträger von QMB über PDL bis IT-Leitung.
Ein Lernangebot Alle Inhalte in einem Zugang Grundlagen, Governance, FMEA, Vendor-Evaluation und kommunale Analyse ohne Produktstufen.
30 Jahre Praxis Erfahrungswissen als Basis Praxiswissen aus dem deutschen Gesundheits- und Sozialwesen statt Tool-Euphorie.
Auch auf Englisch Für internationale Teams Ideal für migrantische Pflegekräfte, internationale Mitarbeitende und mehrsprachige Organisationen.

Warum KI-Kompetenz nicht mit Tool-Nutzung verwechselt werden darf

KI kann Zusammenhänge herstellen und Inhalte überzeugend aufbereiten. Sie kann aber nicht verlässlich beurteilen, was fachlich richtig ist. Dafür braucht es Menschen mit Wissen, Erfahrung und Urteilskraft. Im Mittelpunkt steht deshalb nicht die Bedienung von Tools, sondern der Aufbau echter KI-Kompetenz.

Faktenwissen ist abrufbar

Was abrufbar ist, ersetzt noch keine fachliche Einordnung.

Kein Wissen, kein Urteil

Ohne Basiswissen entsteht unkritische Abhängigkeit von KI-Outputs.

Praxis bleibt unersetzlich

Erfahrungswissen entsteht im Alltag, nicht durch Prompts.

KI ist Werkzeug

Diese Module stärken die Kompetenz, KI sinnvoll und begrenzt einzusetzen.

Für wen die Lernformate gedacht sind

Die Lernformate sind für die gesamte Belegschaft ausgelegt. Der operative Zugang liegt bei Leitungs- und Schlüsselpersonen, die nach entsprechender Qualifizierung die Inhalte in die Organisation tragen und Mitarbeitende strukturiert schulen.

Krankenhaus

Für Kliniken und Träger

Geeignet für QMB, IT-Leitung, Pflegedienstleitungen, Stabsstellen, Projektverantwortliche und operative Führungskräfte.

Pflege & HomeCare

Für Versorgung und Nachsorge

Relevant für Einrichtungen, die KI mit Datenschutz, Verantwortung und Alltagstauglichkeit verbinden müssen.

Sanitätshaus

Für regulierte Praxisumgebungen

Besonders dort sinnvoll, wo Produktnähe, Dokumentation, Risikobewertung und Anbieterprüfung zusammenkommen.

Kommunen

Für kommunale Gesundheits- und Sozialräume

Für Verwaltungen, Quartiersmanagement und regionale Partner, die digitale und gesundheitliche Daseinsvorsorge strukturiert bewerten und weiterentwickeln.

Einheitliche KI-Lernformate

Grundlagen, Vertiefung und praktische Umsetzung in einem Lernangebot

Es gibt nur noch ein Lernangebot. Alle Teilnehmenden erhalten Zugang zu Grundlagen, Betreiberpflichten, Tool-Einordnung, Datenschutz, KI-Governance und den weiterführenden Analyseformaten.

L1 · Was ist KI? – Sektorperspektive

  • KI vs. klassische Software
  • Beispiele aus Pflege und Krankenhaus
  • Welche Systeme laufen bei uns?

L2 · EU AI Act – Grundlagen für Betreiber

  • Risikopyramide
  • Annex III: Hochrisiko Gesundheit
  • Art. 26 Betreiber-Pflichten

L3 · KI-Tools erkennen & einordnen

  • Wie arbeiten LLMs?
  • ChatGPT & Co. im Alltag
  • Fragen an den Anbieter und ROI-Beurteilung

L4 · Datenschutz & DSGVO im KI-Kontext

  • Art. 9 DSGVO
  • Auftragsverarbeitung
  • Patientenrechte & KI-Tools
Vertiefung & kommunale Analyse

Steuerung, Bewertung, Umsetzung und kommunale Versorgungsfähigkeit

Die vertiefenden Inhalte gehören zum selben Lernangebot. Sie unterstützen Einrichtungen und Kommunen dabei, KI systematisch zu steuern, abzusichern und in bestehende Prozesse zu integrieren. Strukturierte Erhebungsbögen, Verfahrensanweisungen, Control Panels, FMEA und kommunale Analysen dienen als operative Arbeitsgrundlagen.

Kommunale KI- und Versorgungsanalyse · 88 Prüfkriterien

  • Die erweiterte kommunale KI- und Versorgungsanalyse umfasst insgesamt 88 Prüfkriterien für resiliente Gesundheits- und Sozialräume.
  • Die API des Analysemodells bildet davon 75 strukturierte Prüfkriterien zur digitalen und gesundheitlichen Daseinsvorsorge ab.
  • Bewertet werden regionale Versorgungsstrukturen, sektorenübergreifende Kooperationen, digitale Erreichbarkeit, Präventionsangebote und zukünftige Anforderungen.

L5 · Hochrisiko-KI im Gesundheitssektor

  • Annex III mit Fallbeispielen
  • MDR/IVDR & SaMD
  • FMEA: RPZ & Schutzmaßnahmen

L6 · KI-Beschaffung & Vendor-Evaluation

  • 15 Pflichtfragen
  • Cochrane vs. Marketingclaims
  • Vertragsklauseln & Red Flags

L7 · KI-Governance & interne Steuerung

  • Risikomanagement
  • Verantwortungsmatrix
  • Monitoring-Pflichten nach Art. 26

L8 · Dokumentierte Ergebnisse statt nur Lernen

  • Alle HTML-Formate werden als personalisierte PDF-Dokumente ausgegeben – mit Namen, Abteilung und klarer Zuordnung.
  • Eigene Infrastruktur statt externer Speicherung. Die Ergebnisse werden auf dem eigenen Server der Einrichtung verarbeitet und abgelegt – ohne externe Datenspeicherung.
  • Nachweisfähigkeit und Datenschutz sind integriert. Alle Dokumente sind direkt als Nachweis für Schulung, Bewertung und interne Governance nutzbar.

L9 · Eigene Use Cases einbringen und systematisch entwickeln

  • Einrichtungen können konkrete Use Cases aus dem Alltag einbringen und mit standardisierten Methoden systematisch analysieren, bewerten und priorisieren.
  • Use Cases werden gezielt Bereichen wie Pflege, Sozialdienst, Verwaltung oder HomeCare zugeordnet und entlang der jeweiligen Anforderungen weiterentwickelt.
  • Auf Basis der bewerteten Use Cases entstehen klare Prozessbeschreibungen – von der Anwendung über Verantwortlichkeiten bis hin zu Risiken und Kontrollmechanismen.

L10 · Mehrsprachige Einsatzfähigkeit

  • Alle Lernformate sind vollständig auch in Englisch verfügbar.
  • Besonders geeignet für internationale Teams, migrantische Pflegekräfte und Organisationen mit mehrsprachiger Belegschaft.

Fragen und Antworten zum Projekt

Der FAQ-Bereich bündelt Zielsetzung, Zielgruppen, einheitliches Zugangsmodell, technische Umsetzung, Mehrsprachigkeit, kommunale Analyse und gesellschaftlichen Nutzen.

Was ist das Ziel des Projekts?

Das Projekt etabliert praxisnahe, offene Lern- und Kompetenzformate für Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen. Im Fokus steht die strukturierte Befähigung von Pflege, Sozialdienst und Verwaltung, KI-Anwendungen fundiert einzuordnen, verantwortungsvoll einzusetzen und regulatorische Anforderungen – insbesondere im Kontext des EU AI Act – sicher zu erfüllen.

Ergänzend dazu werden auf der Wissensplattform thomas-bade.de kontinuierlich Inhalte, Einordnungen und Arbeitshilfen frei zugänglich bereitgestellt. Damit entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zu aktuellem KI-Wissen – als Grundlage für eigenständige Kompetenzentwicklung im beruflichen Alltag.

Das Projekt ist explizit vendor-unabhängig: Es gibt keine Produktwerbung, keine Interessenkonflikte mit KI-Anbietern – nur fundierte, praxisnahe Kompetenzvermittlung.
Was unterscheidet dieses Projekt von bestehenden KI-Schulungen?

Die meisten KI-Schulungsangebote richten sich an IT-Abteilungen oder Managementebenen – und stammen häufig von Anbietern, die selbst KI-Produkte verkaufen.
Das ist ein strukturelles Problem: Wer Produkte verkauft, schult nicht neutral.

Hier ist das anders:

  • Sektorspezifisch statt generisch.
    Die Inhalte sind auf Pflege, Soziales und Gesundheit ausgerichtet – nicht auf abstrakte Unternehmenskontexte. Krankenhaus, Pflegeeinrichtung und HomeCare haben eigene Regulierungsrealitäten.
    Die werden hier nicht vereinfacht, sondern ernst genommen.
  • Regulatorisch fundiert statt tool-orientiert.
    EU AI Act, MDR, DSGVO – in der konkreten Berufsrealität, nicht als Folienwissen.
    Der Fokus liegt auf Betreiberpflichten, nicht auf Funktionsübersichten.
  • Vendor-unabhängig ohne Ausnahme.
    Kein Produktmarketing, keine Anbieterempfehlungen, keine Interessenkonflikte.
    Das Portal arbeitet ausschließlich mit Institutionen, die KI evaluieren – nicht für Anbieter, die KI verkaufen.
  • Über 30 Jahre Sektorerfahrung als Grundlage.
    Was hier vermittelt wird, kommt aus der Praxis des deutschen Gesundheits- und Sozialwesens – nicht aus Produktbroschüren oder allgemeinen KI-Zertifizierungsprogrammen.
Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt wird von Thomas Bade betrieben, einem vendor-unabhängigen KI-Compliance-Berater und Coach mit Sitz in Eichstätt, Bayern. Mit über 30 Jahren Erfahrung im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen berät er Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Kommunen zu EU AI Act, MDR/IVDR-Schnittstellen und KI-Governance.

Seine Arbeit ist konsequent auf die Perspektive der Anwenderorganisationen ausgerichtet. Er begleitet ausschließlich Einrichtungen, die KI einsetzen oder bewerten – und nicht die Anbieter selbst. Diese klare Trennung ist bewusst gewählt und schafft die notwendige Unabhängigkeit in einem zunehmend komplexen Marktumfeld.

„Mein Wissen und meine Erfahrung lassen sich nicht prompten.“

Zur Person Thomas Bade

Ab wann sind die KI-Lernformate verfügbar?

Ab Ende August 2026 geht die Plattform online. Die ersten Grundlagen-, Vertiefungs- und Analyseformate werden zum Start in einem einheitlichen Lernangebot verfügbar sein.

Der Log-In Bereich ist unter thomas-bade.org verfügbar.

Wer früh dabei sein möchte, kann sich über das Formular unten eintragen. Early-Access-Interessenten werden informiert, sobald die KI-Lernformate verfügbar sind.
Mit dem Eintragen der E-Mail-Adresse wird kein Newsletter und keine Werbung bestellt. Es ist nur eine Nachricht, ab wann das KI-Lernportal online ist.
Zielgruppen
Für wen sind die Lernformate gedacht?

Die Lernmodule richten sich an Fachkräfte, die im Alltag mit KI-gestützten Systemen arbeiten oder bald arbeiten werden – aber keinen technischen Hintergrund haben:

  • Pflegefachkräfte und Pflegehelfer*innen
  • Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen
  • Verwaltungsmitarbeitende in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
  • Mitarbeitende in Jobcentern, Sozial- und Jugendämtern
  • Betriebsräte und Personalräte in sozialen Einrichtungen
  • Datenschutzbeauftragte und Qualitätsmanager*innen

Besonders wichtig ist das Angebot für kleine und mittlere Träger ohne eigene IT- oder Compliance-Abteilung.

Müssen Teilnehmende technisches Vorwissen mitbringen?

Nein. Die Module sind ausdrücklich für Fachkräfte ohne technischen Hintergrund konzipiert. Technisches Grundverständnis wird aufgebaut – nicht vorausgesetzt. Der Fokus liegt auf Risikobewusstsein, Kritikfähigkeit und konkreten Compliance-Handlungskompetenzen im Berufsalltag.

Zugang & Finanzierung
Wie ist der Zugang zu den Lernformaten geregelt?

Es gibt nur noch ein Lernangebot ohne unterschiedliche Produkt- oder Leistungsstufen. Der Zugang umfasst die Grundlagen, alle vertiefenden Module sowie die verfügbaren Analyse- und Arbeitsformate.

Die konkreten Konditionen richten sich nach dem vorgesehenen Nutzungskontext und der Zahl der Teilnehmenden. Organisationen und Träger erhalten ein transparentes, passendes Angebot für Einzel-, Team- oder organisationsweite Nutzung.

Fragen in einem persönlichen Gespräch besprechen!

Was umfasst die kommunale KI- und Versorgungsanalyse?

Die erweiterte kommunale KI- und Versorgungsanalyse arbeitet mit insgesamt 88 Prüfkriterien. Sie verbindet die Bewertung digitaler Voraussetzungen mit gesundheitlicher und sozialer Daseinsvorsorge.

Die API des Analysemodells erweitert das kommunale Bewertungsverfahren um 75 strukturierte Prüfkriterien. Bewertet werden unter anderem regionale Versorgungsstrukturen, sektorenübergreifende Kooperationen, digitale Erreichbarkeit, Präventionsangebote sowie zukünftige Anforderungen an resiliente Gesundheits- und Sozialräume.

Welche Möglichkeiten gibt es für Mitarbeitende und Einrichtungen, die Kosten zu finanzieren oder fördern zu lassen?

In vielen Fällen können die Kosten vollständig refinanziert werden. Folgende Wege stehen zur Verfügung:

  • Arbeitgeberfinanzierte Weiterbildung (§ 82 SGB III): Einrichtungen können durch die Bundesagentur für Arbeit Zuschüsse zu Weiterbildungskosten und teilweise auch zu Lohnkosten erhalten.
  • Länderprogramme: Bayern, NRW, Baden-Württemberg und andere Länder fördern digitale Weiterbildung in sozialen Berufen.
  • ESF+ und EU4Health: Für Träger und Einrichtungen als europäische Kofinanzierung eventuell nutzbar.
Technik & Sprachen
Welche technischen Voraussetzungen gibt es?

Die Module sind als HTML5-Anwendungen entwickelt und laufen im Browser – ohne Installation, ohne App-Download. Sie sind:

  • DSGVO-konform gehostet, ohne externe Tracker
  • Zugänglich auf Desktop, Tablet und Smartphone
  • Alle Schulungsinhalte mit Audio-Unterstützung
In welchen Sprachen sind Lernformate verfügbar?

Die Lernformate sind aktuell in Deutsch und Englisch verfügbar.

Weitere Sprachen befinden sich in der Entwicklung, um den Einsatz in internationalen und mehrsprachigen Teams gezielt zu unterstützen. Bei Bedarf können zusätzliche Sprachmodule einrichtungsbezogen beauftragt werden. So lassen sich Inhalte passgenau für spezifische Zielgruppen, Fachbereiche oder Mitarbeiterstrukturen erweitern.

Ist das Projekt auf andere Sektoren übertragbar?

Ja. Das modulare Konzept lässt sich auf weitere Bereiche übertragen:

  • Kommunale Quartiersentwicklung
  • Pflegestützpunkte
  • Kommunale Verwaltung und Stadtentwicklung
  • Demografieberatung für Kommunen (§ 71 SGB XII)
Gesellschaft & Partnerschaft
Was ist der gesellschaftliche Mehrwert des Projekts?

Das Projekt adressiert eine strukturelle Gerechtigkeitslücke im KI-Zeitalter. Großunternehmen unterhalten eigene KI-Kompetenzteams sowie Compliance-Abteilungen. Beschäftigte in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft stehen oft unvorbereitet dem Einsatz kommerzieller KI-Systeme gegenüber.

Digitale Souveränität ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Wer in der Pflege oder Sozialarbeit tätig ist, trägt Verantwortung für vulnerable Gruppen – KI-Kompetenz ist hier keine Option, sondern Voraussetzung ethisch vertretbaren Handelns.

Die Lernformate werden bewusst niedrigschwellig bereitgestellt – als Beitrag zu mehr digitaler Teilhabe und mit einer klaren Priorität: Gemeinwohl vor Verwertungsinteressen.
Was ist partizipative KI-Entwicklung – und wie wird sie im Lernportal umgesetzt?

Partizipative KI-Entwicklung bedeutet: Fachkräfte werden nicht am Ende eines Entwicklungsprozesses informiert – sie gestalten ihn von Beginn an mit. Ihr Erfahrungswissen, ihre Arbeitslogiken und ihre Einschätzung von Risiken fließen direkt in die Gestaltung von KI-Systemen ein.

Die KIDELIR-Studie (Rambach et al., Pflege 2026) belegt, was passiert, wenn das nicht geschieht: KI-Systeme treffen auf Alltagspraktiken, für die sie nicht konzipiert wurden – und werden ignoriert, umgangen oder abgelehnt.

Im Lernportal wird dieser Ansatz auf drei Ebenen umgesetzt:

  • Inhalte aus der Praxis, nicht aus der Theorie. Die Module basieren auf realen Anwendungsszenarien aus Pflege, Sozialdienst und Verwaltung – nicht auf abstrakten Unternehmensbeispielen.
  • Lernende als Expertinnen und Experten ihrer Praxis. Übungen, Fallbeispiele und Reflexionsaufgaben sind so gestaltet, dass Teilnehmende ihr Erfahrungswissen aktiv einbringen – und nicht passiv konsumieren.
  • Outputs statt Zertifikate. Die Module erzeugen verwertbare Ergebnisse: Use-Case-Einordnungen, Risikoeinschätzungen, Dokumentationsvorlagen – nutzbar für QM, Datenschutz und Leitung.
Wer KI mitgestaltet, versteht sie besser.
Partizipation ist deshalb kein methodisches Extra, sondern der Kern des Kompetenzaufbaus – und die Grundlage für KI-Kompetenz im Sinne von Art. 4 EU AI Act.
Wie kann ich das Projekt unterstützen oder Partner werden?

Das Projekt sucht Partner für die Weiterentwicklung und Verbreitung der Module – insbesondere für die mehrsprachige Erweiterung und die sektorale Anpassung.

Möglichkeiten der Zusammenarbeit:

  • Wohlfahrtsverbände und Träger als Kooperationspartner für Pilotprojekte
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften
  • Migrationsorganisationen für herkunftssprachliche Versionen
  • Berufsverbände für inhaltliche Qualitätssicherung

Early Access

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Die KI-Lernformate für das Gesundheitswesen erscheinen Ende August 2026
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